OpenBSD, Linux & Hardening

OpenBSD & Linux für sichere, kontrollierbare IT-Infrastruktur

Infrastruktur. Sicher gedacht.

Offene Systeme schaffen Transparenz – Sicherheit entsteht aber erst durch klare Rollen, minimale Dienste, kontrollierte Administrationswege, Patchprozesse und belastbares Monitoring.

OpenBSDpfIKEv2DebianUbuntuHAProxyLDAPWazuh
Architektur & Security

Weniger Blackbox, kleinere Angriffsfläche, nachvollziehbarer Betrieb.

NSAS setzt OpenBSD und Linux gezielt als Infrastrukturplattformen ein. OpenBSD eignet sich mit pf, iked, bgpd und ospfd besonders für Netzwerk- und Security-Rollen. Debian und Ubuntu bilden eine stabile Basis für Plattform-, Proxy-, Verzeichnis-, Mail- und Monitoringdienste. Der Aufbau orientiert sich an klaren Systemrollen statt an möglichst vielen Funktionen pro Host.

Security bedeutet dabei nicht nur Hardening bei der Installation. Nicht benötigte Dienste werden reduziert, Administrationszugänge begrenzt, Updates geplant, Konfigurationen dokumentiert und Logs in die Betriebsüberwachung einbezogen. So bleiben Systeme auch nach Jahren noch nachvollziehbar und können bei Sicherheitsmeldungen oder Störungen kontrolliert verändert werden.

OpenBSD für Netzwerk & Security

OpenBSD eignet sich besonders für schlanke, kontrollierbare Netzwerk- und Security-Appliances. Routing, Stateful Firewalling, VPN und dynamisches Routing lassen sich auf einer transparenten Plattform zusammenführen.

  • pf für Stateful Firewalling, NAT und Segmentierung
  • iked / IKEv2 für Standortkopplung und Remote Access
  • bgpd und ospfd für dynamisches Routing
  • CARP und pfsync für hochverfügbare Firewall-/Gateway-Architekturen
  • relayd beziehungsweise HAProxy für kontrollierte Serviceübergänge
  • Logging und Monitoring für nachvollziehbaren Betrieb

Linux-Plattformen & Hardening

Debian und Ubuntu bilden eine robuste Grundlage für Infrastruktur- und Applikationsdienste. Sicherheit und Wartbarkeit werden als Teil des Lifecycle-Betriebs behandelt.

  • Debian und Ubuntu für definierte Serverrollen
  • Service- und Port-Minimierung
  • Sichere SSH- und Administrationskonfiguration
  • Benutzer-, sudo- und Rechtekonzepte
  • Patch-, Update- und Lifecycle-Management
  • Fehleranalyse auf System-, Netzwerk- und Anwendungsebene

DNS, Proxy, TLS & Identität

DNS, Reverse Proxy und Verzeichnisdienste verbinden viele zentrale Anwendungen. Fehler oder zu weitreichende Zugänge wirken sich deshalb schnell auf mehrere Systeme aus.

  • Interne und öffentliche DNS-Strukturen
  • HAProxy und Reverse-Proxy-Architekturen
  • TLS-Terminierung und Zertifikatsbetrieb
  • Health-Checks und kontrollierte Backend-Verteilung
  • LDAP- und Active-Directory-Anbindung
  • Integration von Nextcloud, SOGo und weiteren Diensten

Automation, Monitoring & Logging

Wiederholbare Konfigurationen und ein sichtbarer Systemzustand reduzieren Fehlkonfigurationen und verkürzen die Reaktion auf Störungen oder Sicherheitsereignisse.

  • Shell-Automation für wiederholbare Abläufe
  • Puppet für konsistente Systemzustände
  • Checkmk für Infrastruktur- und Service-Monitoring
  • Wazuh für Host- und Security-Monitoring
  • Zentrale Logs und Splunk-Integration
  • Alarmierung passend zur jeweiligen Systemrolle

Sichere Administration

Administrative Zugänge werden stärker geschützt als reguläre Anwendungszugriffe. Ziel ist, Managementflächen nicht unnötig zu exponieren und Berechtigungen nachvollziehbar zu halten.

  • Begrenzte SSH- und Management-Erreichbarkeit
  • Rollenbezogene Benutzer- und Rechtevergabe
  • Getrennte administrative Pfade, wo sinnvoll
  • Keine unnötigen öffentlich erreichbaren Managementdienste
  • Dokumentierte Notfall- und Wartungszugänge

Backup, Recovery & Lifecycle

Ein sicher betriebenes System muss nicht nur gehärtet, sondern auch wiederherstellbar sein. Änderungen, Updates und Wiederherstellung werden deshalb als zusammenhängender Betriebsprozess betrachtet.

  • Planbare Update- und Wartungsfenster
  • Backup relevanter Konfigurationen und Daten
  • Wiederherstellbarkeit als Betriebsanforderung
  • Kontrollierte Änderungen und Rollback-Planung
  • Dokumentierter System- und Versionsstand
Security-Prinzipien

Sicherheit muss in der Architektur erkennbar bleiben.

Minimale Systemrolle

Ein Server oder eine Appliance soll nur die Dienste bereitstellen, die für ihre Aufgabe erforderlich sind.

Administration begrenzen

Managementzugänge werden auf notwendige Quellen, Benutzer und Protokolle eingeschränkt und nicht unnötig exponiert.

Patchen und beobachten

Hardening ist kein einmaliger Zustand. Updates, Monitoring und Logs halten die Plattform langfristig kontrollierbar.

Vorgehen

Von der Ausgangslage zum kontrollierten Betrieb.

01 · Rolle definierenDienste, Schnittstellen, Datenflüsse und Schutzbedarf des Systems festlegen.
02 · Minimal & gehärtet bauenNur notwendige Komponenten installieren und Administrationswege bewusst begrenzen.
03 · Integrieren & prüfenDNS, Identity, Netzwerk, TLS, Monitoring und Backup sauber anbinden.
04 · Lifecycle betreibenUpdates, Logging, Monitoring, Backup und Änderungen dauerhaft nachvollziehbar halten.
Projekt besprechen

Technische Anforderungen und Sicherheitsrisiken gemeinsam einordnen.

Für eine erste Einschätzung reicht eine kurze Beschreibung der vorhandenen Umgebung, des Problems oder des geplanten Zielbilds.

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